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Rennbericht VLN #6

Die «grüne Hölle» zeigt die Zähne!

 

Nach vier Wochen Pause donnerten am letzten Wochenende wieder die Motoren in der Eifel. Der 6. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife wurde ausgetragen.

 

Nach unserem zuckersüssen Sieg beim ROWE 6h-Rennen vor vier Wochen standen am Freitag bei schönstem Wetter zum ersten Mal keine Abstimmarbeiten an unserem gelben Racer #66 auf dem Programm. Dies deshalb, weil für den eigentlichen Renntag kühles und nasses Wetter angesagt war und schlicht und einfach keine passenden Wetterbedingungen vorhanden waren. Das war zwar nicht nach unserem Gusto, sind wir doch beim letzten Regenrennen früh durch einen Regenunfall aus dem Rennen gefallen – aber leider nicht zu ändern.

 

Dann wie vorhergesagt der schroffe Wetterwechsel: über Nacht verwandelte sich die Eifel von einer fast kitschigen Indian-Summer Landschaft in eine verregnete, kühle und bedrohlich düster wirkende Gegend.

(c) BRfoto

Zwecks Risikominimierung entschieden wir uns wiederum, im Regen-Qualifying nur wenige Runden zu absolvieren. Das Ergebnis: P3 Klasse und P23 Gesamt.

(c) BRfoto

Der Rennstart erfolgte erwartungsgemäss bei sehr nassen Bedingungen, verlief aber für unser Team plangemäss und so konnten wir unseren Platz im Feld von 160 Fahrzeugen halten. Gegen Ende des ersten Stints hörte der Regen dann auf und durch den aufkommenden Wind trocknete die Strecke trotz der tiefen Temperaturen auf der Ideallinie ab. Also wurde der zweite Stint optimistisch auf Slicks in Angriff genommen. Das ging 4 Runden gut, aber in der 5. Runde wurde der Fahrer am Flugplatz von strömenden Regen in Empfang genommen: Auf Slicks in strömendem Regen 20 Kilometer bis zur rettenden Box – das ist einer der innigsten Wünsche jeden Rennfahrers auf der Nordschleife.

(c) BRfoto

Die «Rettungsaktion» gelang zum Glück und mit Regenreifen bestückt ging die Hatz bei schwerem Regen weiter. Drei Runden vor Rennende dann nochmals eine heikle Situation. Ausgangs Brünnchen ein Dreher der gelben #66 mit anschliessendem Kontakt zur Leitplanke, aber es konnte glücklicherweise weitergefahren werden. Ein intensiver Kurzeinsatz unserer Boxencrew: Sicherheitskontrolle, eine neue Felge, viel Panzertape, etwas zusätzlichen Sprit und weiter ging es in den Schlussspurt.

(c) BRfoto

Nach vier Stunden Rennsport unter extrem schwierigen Bedingungen fuhr der gelbe Kappeler-Motorsport Porsche GT3 Cup MR #66 auf P2 in der Klasse und P20 Gesamt über die Ziellinie! Das ganze Team war erleichtert und freute sich über den weiteren schönen Erfolg.

(c) Kappeler Motorsport

Die «grüne Hölle» hatte sich an diesem Renntag wieder einmal von ihrer garstigen Seite gezeigt – aber das Kappeler-Motorsport-Team hat nach besten Kräften dagegengehalten und ihr ein Schnippchen geschlagen!

 

Herzlichen Dank gilt an dieser Stelle wiederum unseren treuen Sponsoren, die unsere Renneinsätze erst möglich machen und auch immer voll hinter uns stehen.

 

Am 28. September 2019 wird der 7. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ausgetragen und die ganze Crew von Kappeler-Motorsport wird wieder alles daran setzen um am Ende die #66 möglichst weit vorne platzieren zu können.

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