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Rennbericht VLN #4 2019

Alle ziehen weiter an einem Strang und es geht aufwärts!

Zwölf Wochen dauerte die Rennpause von VLN 3 bis zur VLN 4 – gefühlt eine komplette Winterpause. Zuviel für einen Teil des Teams, die deshalb kurzentschlossen an den 24h-Classic im Rahmen des 24h-Rennens auf dem Nürburgring teilnahmen und dabei den Youngtimer Toyota AE 86 (Baujahr 1983) im ersten Rennen auf das oberste Treppchen der Klasse setzten – und selber überrascht waren!

Aber am letzten Wochenende brüllten dann auch in der VLN endlich wieder die Motoren. Das ganze Team war heiss bis über die Ohren, aber alle hatten wohl auch im Hinterkopf, dass wir noch nichts Zählbares auf unserem Rennkonto haben – und das wollten wir alle gemeinsam an diesem Wochenende ändern!

Das vorhergesagte Wetter: «Nichts ist unmöglich!»

Da es zu Beginn des Qualifyings trocken war, wollten wir möglichst schnell auf die Nordschleife raus um sicher eine gezeitete Runde zu haben – was uns gelang – haarscharf. Ganze acht Autos erschienen mit Rundenzeiten auf dem Monitor bevor die Ampel aufgrund einer Massenkarambolage im  Abschnitt «Kesselchen» wieder auf rot sprang und für die nächsten 90 Minuten auch so verblieb.

Nach einem auf 45 Min. verkürzten Zeittraining stand unser gelber Racer #66 in der Startaufstellung auf P14 Gesamt und P3 in unserer Klasse. Also alles im grünen Bereich.

Der Rennstart verlief zwar ohne grössere Zwischenfälle, aber klammheimlich hatte sich im in einem undicht gewordenen Tankverschluss ein technisches Problem eingeschlichen: So ergoss sich in den ersten beiden Runden immer wieder ein Benzinschwall über die Frontscheibe, was erstens die Sicht massiv beeinträchtigte, zweitens zu einem nicht quantifizierbaren Benzinverlust führte was drittens in einen aus Sicherheitsgründen (Benzinmanagement) etwas verkürzten Startstint mündete und viertens der schärfsten Konkurrenz ermöglichte sich etwas von uns abzusetzen.

Da sich dieses Problem bei den Boxenstopps für den zweiten und dritten Stint nicht lösen liess, kamen auch die nachfolgenden Fahrer in den ersten Runden in den Genuss einer Benzindusche. Mindestens konnte die Menge des jeweils verlorenen Benzins in etwa berechnet werden, so dass Stint 2 und 3 nicht verkürzt werden mussten.

Allen drei Fahrern gelang in der Folge ein fehlerfreies Rennen und auch die gesamte Boxencrew machte bei den Boxenstopps einen absolut tadellosen und schnellen Job.

Am Ende des auf 3:30 Stunden verkürzten Rennen fuhr der Kappeler-Motorsport Porsche #66 auf P3 in der Klasse und P13 Gesamt über die Ziellinie. Es geht aufwärts!

Am 3. August 2019 wird beim 5. Lauf zur VLN zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring das 6h-Rennen ausgetragen und die ganze Crew von #66 von Kappeler-Motorsport wird wieder alles geben um am Ende möglichst weit vorne zu stehen.

 

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